Leipziger Auwaldkran (LAK)

Leipziger Auwaldkran

Leipziger Auwaldkran

Das Projekt Leipziger Auwaldkran wurde 2001 in Kooperation mit der Universität Leipzig, dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UfZ), der Stadt Leipzig, der Firma Liebherr und finanzieller Unterstützung durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als erstes langfristiges Projekt zur Untersuchung der Biodiversität und Ökologie der Baumkronen in Mitteleuropa ins Leben gerufen. Nach den im Jahr 2013 erlittenen Hochwasserschäden, konnte der Forschungskran im Jahr 2014 durch die Universität Leipzig wieder in Betrieb genommen werden.

Der Kronenbeobachtungskran ist ein mit 380V betriebener Turmdrehkran (Liebherr 71 EC), welcher auf 120m Schiene montiert ist und mittels Elektromotoren bewegt werden kann. Der Kran hat eine Gesamthöhe von 40m und einen 45m langen, um 360° schwenkbaren Ausleger. Somit kann eine Gesamtfläche von 1,6ha im dreidimensionalen Raum untersucht werden. Die maximale Arbeitshöhe für Wissenschaftler ist bei 33m erreicht. In einer am Kranhaken befestigten Gondel stehend können die Forscher selbstständig per Funkfernsteuerung im Kronenraum präzise manövrieren.

Ziel der einzelnen wissenschaftlichen Teilprojekte ist es, die intrinsische Biodiversität der Baumkronen zu erfassen und die Funktionen und Wechselwirkungen ihrer Einzelkomponenten zu analysieren und zu verstehen.

Ansprechpartner: Christian Wirth Martin Freiberg Ronny Richter

letzte Änderung: 04.08.2017