Simulierter Rehwild-Verbiss im Arboretum in Großpösna

Simulierter Rehwild-Verbiss im Arboretum in Großpösna

Luftbild vom Arboretum
Die Jungpflanzen in der Reihe.
Die Jungpflanzen mit Folien gegen die krautige Vegetation.

Im Juni 2015 simulierte Bettina Ohse Rehwild-Verbiss an Blättern von 24 Laubbaumarten im FunBrowse Projekt in Großpösna. (Dabei wurden einzelne Blätter abgeschnitten und mit einer Pipette Rehspeichel auf die Schnittstellen aufgetragen, um sowohl die mechanische Störung, als auch den chemischen Aspekt des Verbisses zu berücksichtigen.)
Wir wollen in diesem Projekt herausfinden, wie Bäume im Verjüngungsstadium chemisch und morphologisch auf Wildverbiss reagieren. Momentan analysieren wir die Blattproben auf Veränderungen im Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen sowie auf generelle Eigenschaften, die die Schmackhaftigkeit für Rehe beschreiben, wie beispielsweise Stickstoff- und Zuckergehalt.

letzte Änderung: 07.06.2017