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Der Effekt von Waldbewirtschaftungsintensität auf die Diversität von Holz zersetzenden Pilzen und Totholzabbau - FunWood

Totholz als ein Schlüsselhabitat in allen Waldökosystemen und wird vorrangig von Pilzen abgebaut. Erforscht wird unter anderem die Änderung der Pilzdiversität von Totholzstämmen entlang eines Gradienten der Waldbewirtschaftungsintensität und deren Einfluss auf die Holzzersetzung und damit verbundene Ökosystemprozesse (Stickstofffixierung, gasförmige Emissionen, Auswaschung von löslichem C). Viele Studien zum Totholzabbau konzentrierten sich bisher auf Naturwälder, in denen große Mengen an Totholz zur Verfügung stehen. Ob sich jedoch der Abbauprozess von Totholz in Abhängigkeit der Bewirtschaftung (Intensität, Landschaftskontext) ändert, ist bisher nicht bekannt. Wesentliche Hypothesen des Projektes lauten: Die Diversität von Totholz zersetzenden Pilzen nimmt mit abnehmender Waldbewirtschaftungsintensität zu. Holzzersetzungsraten und der Grad der Mineralisation sind positiv mit einer größeren Pilzdiversität korreliert. Die Studien zur Diversität von Pilzen beruhen sowohl auf  Determinationen mit Hilfe von Fruchtkörpern als auch auf molekularen Methoden. Als Forschungsflächen werden die Biodiversitätsexploratorien der DFG auf der Schwäbischen Alb, im Hainich sowie in der Schorfheide genutzt.

Hauptantragsteller: Prof. Dr. Jürgen Bauhus (Universität Freiburg)

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letzte Änderung: 12.12.2014